Filmarchiv    Openair    2014 - 2016
Donnerstag
18. August
2016

 Originalsprache Englisch mit  Untertiteln d
 ab 6 J.   120 min.   © 2003
Regie: Tim Burton
Darsteller:
Ewam McGregor (Edward Bloom; jung)
Albert Finney (Edward Bloom; alt)
Alison Lohman (Sandra Bloom; jung)
Jessica Lange (Sandra Bloom; alt)
Billy Crudup (William Bloom)
Marion Cotillard (Josephine)
Danny DeVito (Amos Calloway)
Matthew McGrory (Karl der Riese)
Steve Buscemi (Norther Winslow)
u. A.

«Big Fish»

eine wunderbare Fabuliergeschichte von Tim Burton

Wer viel herumkommt, erlebt viel. Davon kann der ehemalige Handelsreisende Edward Bloom Geschichten erzählen. Zu viele Geschichten sind es für den Geschmack seines Sohnes Will. Er hält die Erzählungen für Räuberpistolen, die sein Vater zum Besten gibt. Die Entfremdung des Sohnes und die Berufswahl des Journalisten, der seine Artikel nur auf harten Fakten basiert, waren daher nur logische Konsequenz. Nun liegt Edward auf dem Sterbebett und möchte mit seinem Sohn ins Reine kommen. Er erzählt seinem Sohn seine unglaubliche Lebensgeschichte. Will ist dennoch nicht vollends überzeugt, als Edward schließlich seinen Leiden erliegt. Doch als er der Beerdigung seines Vaters beiwohnt, macht Will eine Erfahrung, die seine Augen öffnet und das Leben seines Vaters in ein neues Licht stellt…
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Freitag
19. August
2016

 Originalsprache Englisch mit  Untertiteln d
 ab 16 J.   129 min.   © 1991
Regie: Ridley Scott
Darsteller:
Susan Sarandon (Louise Sawyer)
Geena Davis (Thelma Dickinson)
Harvey Keitel (Hal Slocumb)
Michael Madsen (Jimmy Lennox)
Brad Pitt (J. D.)
Stephe Tobolowsky (Max)
Lucinda Jenney (Lena, Kellnerin)
Christopher McDonald (Darryl)
u. A.
«Thelma and Louise»

DAS FrauenRoadmovie

Thelma hat in ihrem Hausfrauendasein nichts zu lachen, und Louise kommt in ihrem Leben als Kellnerin auf keinen grünen Zweig. Um sich von ihren privaten Sorgen und Problem zu distanzieren, entschliessen sich die beiden im Grunde ziemlich ungleichen Frauen gemeinsam in den Urlaub zu fahren, fern von ihren Männern und anderen Unterdrückern. Thelma und Louise bilden ein perfektes Paar, regelrecht ein Geschwisterpaar. Louise kommt dabei symbolisch die Rolle der grossen Schwester zu, Thelma nimmt die der kleinen Schwester an. Auf dem Weg zu einer abgelegenen Berghütte machen die beiden Freundinnen einen Zwischenstopp in einer Bar, wo Thelma prompt einen Verehrer am Hals hat. Dieser ist reichlich alkoholisiert und fällt schliesslich über Thelma her. Doch kann Louise sie von dem Typen befreien, den sie schliesslich mit ihrem Revolver tötet. Dies ist die Initialzündung für die Kernhandlung des Abenteuers der beiden Frauen …


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Freitag
19. August
2016
 Mehrsprachig
 mit Untertiteln d
 ab 16 J.   123 min.   © 1991
Regie: Jim Jarmusch
Darsteller:
Winona Ryder (Beifahrer; Los Angeles)
Armin Mueller-Stahl (Taxifahrer; N.Y.)
Béatrice Dalle (Blinde Frau; Paris)
Roberto Benigni (Taxifahrer; Rom)
u. A.
«Night on Earth»

Episodenfilm über Taxifahrer rund um die Welt

Night on Earth - das trifft auf alle fünf Episoden des Films von Jim Jarmusch zu, die von einer ganz bestimmten Nacht erzählen und sich jeweils in einer anderen Grossstadt ereignen. Alle Episoden widmen sich einem Taxifahrer und seinem Fahrgast bzw. seinen Fahrgästen, die während der Taxifahrt sehr skurrile Erlebnisse machen. Night on Earth führt uns von Los Angeles nach New York, weiter über Paris und Rom und endet schliesslich in Helsinki.

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Samstag
20. August
2016

 Stummfilm mit musikalischer  Begleitung
 ab 6 J.
 Info zu den Filmen  >> pdf, 20kB

Stummfilmprogramm

Charles Chaplin: «Der entwichene Sträfling»
Harold Lloyd: «Un bon voisin»
Laurel and Hardy: «Die goldene Freiheit»

mit Live Pianobegleitung von Pip

Es wird dunkel im Kinosaal, der Projektor surrt, das Bild flimmert schwarz-weiss über die Leinwand. Da setzt auch die Musik ein. In den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts begeisterten Stummfilme mit Figuren wie Charly Chaplin, Stan Laurel und Oliver Hardy ebenso wie Buster Keaton das breite Publikum. Pianisten am Klavier oder an der damals verbreiteten Kinoorgel begleiteten das Geschehen auf der Leinwand.
Die Kunst der Live-Begleitung von anno dazumal nimmt der Musiker Wieslaw Pipczynski wieder auf. Mit Klavier- oder Orgelmusik folgt er improvisierend der Dynamik und Bewegung des alten Stummfilms. Missgeschicke der Leinwandhelden werden ebenso hervorgehoben wie ihre liebenswerte Unbeholfenheit, Liebesglück und Liebesschmerz verdeutlicht und dramatisiert. Damit vermittelt er dem Publikum ein eindrückliches, nostalgisches Erlebnis aus den Anfängen der Kinozeit. Mit seiner Bild-Ton-Sprache berührt er auf wunderbare Weise das Publikum.
www.pipczynski.ch

Donnerstag
3. September
2015

 Originalsprache Englisch mit  Untertiteln d
 ab 12 J.   103 min.   © 2000
Regie & Drehbuch: Joel & Ethan Coen
Darsteller:
George Clooney (Everett)
John Turturro (Pete)
Tim Blake Nelson (Delmar)
John Goodman (Big Dan Teague)
Holly Hunter (Penny)
Chris Thomas King (Tommy Johnson)
Charles Durning (Pappy O'Daniel)
Michael Badalucco (George Nelson)
Daniel von Bargen (Sheriff Cooley)

«O Brother, Where Art Thou?»

Mississippi-Odyssee der Gebrüder Coen - mit George Clooney

Die Coen-Brüder schicken George Clooney, John Turturro und Tim Blake Nelson in O Brother, Where Art Thou? auf eine wahnwitzige Odyssee. Im tiefsten Süden der USA in den 1930ern begibt sich der Sträfling Everett 'Ulysses' McGill (George Clooney) mit seinen Leidensgenossen Pete (John Turturro) und Delmer (Tim Blake Nelson) auf einen Roadtrip der besonderen Art. Ulysses überredet seine Mitgefangenen zur Flucht und verspricht ihnen einen Anteil an einem geheimnisvollen Goldschatz. Und so begegnen die entlaufenen Sträflinge auf ihrer Reise einigen skurrilen Gestalten, so zum Beispiel einem Musiker, der seine Seele an den Teufel verkauft hat, einem Bankräuber, einem gerissenen Politiker und drei Sirenen.
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Freitag
4. September
2015

 Originalsprache Schweizer-
 deutsch
 ab 6 J.   90 min.   © 2004
Regie: Christoph Schaub
Drehbuch: Micha Lewinsky
Darsteller:
Mathias Gnädinger (Franz Engi)
Walo Lüönd (Hans Grob)
Daniel Rohr (Oskar Freudiger)
Hanspeter Müller-Drossart (Walter Jauch); Stephen A. Sikder (Babu Sivaganeshan)
«Sternenberg»

Zu Ehren des grossartigen, kürzlich verstorbenen Matthias Gnädinger

Nach 30 Jahren Auslandaufenthalt kehrt Franz Engi (Mathias Gnädinger) in seine Heimat zurück. Sternenberg hat sich nicht verändert, aber viele sind weggezogen. In der Primarschule gibt es nur noch acht Kinder. Als eines der Mädchen für längere Zeit ins Spital muss, kündet der Inspektor die Schliessung der Schule an. Franz ist schockiert. Um die Schule zu retten lässt er sich als Schüler eintragen mit der Begründung, er habe als Kind nicht die volle Schulzeit absolviert. Er wolle jetzt sein "Recht auf Bildung" einfordern. Nun ist die Mindestzahl der Schüler wieder erreicht, die es braucht, damit die Schule weiterhin finanziert wird. Doch Franz, welcher der älteste Primarschüler der Schweiz ist, hat es nicht einfach in der Schule. Und ausserdem ist da noch ein Geheimnis zwischen ihm und seiner Lehrerin.


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Freitag
4. September
2015
Late Night

 Originalsprache Englisch
 mit Untertiteln d
 ab 12 J.   108 min.   © 1967
Regie: Roman Polanski
Drehbuch: G.Brach / R.Polanski
Darsteller:
Jack MacGowran (Prof. Abronsius)
Roman Polanski (Alfred)
Sharon Tate (Sarah Shagal)
Alfie Bass (Yoyneh Shagal - Gastwirt)
Ferdy Mayne (Graf von Krolock)
Terry Downes (Koukol - der Bucklige)
Fiona Lewis (Magda - Magd)
Iain Quarrier (Herbert von Krolock)
Jessie Robins (Rebecca Shagal)
«Tanz der Vampire» von und mit Roman Polanski

Wer diesen Film nicht kennt, muss ihn unbedingt kennenlernen. Und wer ihn kennt, kommt sowieso.

Nachdem er wegen seiner umstrittenen Theorien zum Thema "Vampirismus" seinen Lehrstuhl an der Universität Königsberg verloren hat, reist der Vampirexperte Professor Ambronsius (Jack MacGowran) gemeinsam mit seinem Assistenten Alfred (Roman Polanski) nach Transsylvanien, um Beweise für die Existenz blutsaugender Untoter zu sammeln und seinen Ruf wieder herzustellen. Schon bald finden die beiden Abenteurer in einem Gasthaus Hinweise auf Vampire in der Umgebung: Knoblauchgirlanden an den Wänden! Der Wirt Shagal (Alfie Bass) versucht, die alarmierten Gäste davon zu überzeugen, dass es keine Vampire gäbe, doch schon bald entdecken diese die Existenz des Vampirfürsten Krolock (Ferdy Mayne). Der hat es sich zum Ziel gesetzt, die schöne Wirtstochter Sarah (Sharon Tate) zu seiner Gefährtin für die Ewigkeit zu machen ...

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Samstag
5. September
2015

 Originalsprache Italienisch
 mit Untertiteln d
 ab 12 J.   118 min.   © 1988
Regie & Drehbuch: Giuseppe Tornatore
Darsteller:
Philippe Noiret (Alfredo)
Jacques Perrin (Salvatore)
Marco Leonardi (Salvatore als Jugendlicher)
Salvatore Cascio (Salvatore als Kind)

«Cinema Paradiso» von Giuseppe Tornatore

Der Film ist nicht mehr im allerbesten Zustand. Es kann Streifen haben, die durchs Bild laufen und ab und zu etwas flackern. Aber es gibt kaum einen passenderen Film zu unserem Openair. Untertitel und Ton sollten kein Problem sein

Das Cinema Paradiso ist das einzige Kino in einem kleinen italienischen Dörfchen, wo Filmvorführer Alfredo (Philippe Noiret) den kleinen Salvatore (Jacques Perrin) mit der Magie des Kinos verzaubert. Der kleine Salvatore liebt keinen Ort mehr, als das Kino in seinem Dorf. Der Filmvorführer Alfredo ist sein bester Freund. Doch mit der Jugend kommt die Liebe zur schönen Elena. Da sie unerwidert bleibt, geht Salvatore nach Rom, wo er ein grosser Regisseur wird. Er kehrt erst zurück, als Alfredo stirbt. Es beginnt eine Reise in die Erinnerung an eine glückliche Kindheit in Sizilien, eine grosse Freundschaft und die Liebe zum Film.

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Donnerstag
4. September
2014

 Originalsprache Englisch mit  Untertiteln d/f
 ab 12 J.   87 min.   © 1998
Darsteller:
Ian Bannen (Jackie O’Shea)
David Kelly (Michael Sullivan)
Jimmy Keogh (Ned Devine)
Fionnula Flanagan
Susan Lynch
James Nesbit
Regie: Kirk Jones
Drehbuch: Kirk Jones
Kamera: Henry Braham
«Waking Ned Devine»

Eine liebenswerte, absolut köstliche Komödie

Das verschlafene irische Dorf Tullymore gerät in Aufruhr als bekannt wird, dass einer der Einwohner im Lotto gewonnen hat. In «Waking Ned Devine» versucht der gewitzte Rentner Jackie O’Shea zusammen mit seinem besten Freund Michael Sullivan den glücklichen Gewinner Ned Devine, der vor Freude mit dem Ticket in der Hand gestorben ist, wieder auferstehen zu lassen. Jackie glaubt, dass Ned ihm mit seinem Tod ein Geschenk machen wollte und so versuchen Michael und er, die Lottogesellschaft hinters Licht zu führen, um den Gewinn für sich zu beanspruchen. Schnell gerät die kleine Lüge außer Kontrolle und das ganze Dorf muss in den Plan eingeweiht werden. Dabei kommt auch die eine oder andere Wahrheit ungewollt ans Licht…
Kirk Jones feiert mit Waking Ned Devine sein Debüt als Regisseur und Drehbuchautor – und das erstaunlich erfolgreich. Mit einem bescheidenen Budget von 3 Millionen Dollar schafft es «Waking Ned Devine», weltweit immerhin 43 Millionen US-Dollar wieder einzuspielen.
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Freitag
5. September
2014

 Originalsprache Französisch  mit Untertiteln d
 ab 12 J.   94 min.   © 2003
Darsteller:
Omar Sharif (Monsieur Ibrahim)
Pierre Boulanger (Momo)
Gilbert Melki (Momos Vater)
Lola Naymark (Myriam)
Anna Suarez (Sylvie)
Mata Gabin (Fatou)
Isabelle Renauld (Momos Mutter)
Isabelle Adjani (Der Star)
Regie: François Dupeyron
Drehbuch: François Dupeyron
nach dem gleichnamigen Roman von Eric-Emmanuel Schmitt
Kamera: Rémy Chevrin
«Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran»

Ein wunderschöner, warmherziger Film

Der muslimische Monsieur lbrahim betreibt ein kleines Geschäft in der Pariser Rue Bleue, die die tägliche Anlaufstelle für den jungen jüdischen Moses geworden ist. Aus den wenigen Sätzen, die Ibrahim und Moses anfangs wechseln, werden bald tiefsinnige Gespräche, in denen sich der Ältere als Experte für alle Fragen des Lebens erweist. Denn Monsieur Ibrahim kennt das Geheimnis des Glücks: Er steht dem jungen Moses bei den ersten wesentlichen Lebenserfahrungen bei: Zeigt, wie man(n) Brigitte Bardot eine Flasche Wasser überteuert verkauft und woran man eine reiche Gegend erkennt. Er sensibilisiert für die grossen und kleinen Freuden des Alltags, offenbart das Geheimnis des Lächelns, erklärt, wie man einer Frau Komplimente macht, oder warum man nur das behalten kann, was man verschenkt. «Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran», nach dem Bestseller von Eric-Emmanuel Schmitt, ist ein herzerwärmendes Plädoyer für Liebe, Toleranz und Freundschaft. Omar Sharif brilliert in der Titelrolle.


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Freitag
5. September
2014
Late Night

 Originalsprache Englisch/
 Franz. mit Untertiteln d/f
 ab 16 J.   94 min.   © 2011
Darsteller:
Owen Wilson (Gil Pender)
Rachel McAdams (Inez)
Marion Cotillard (Adriana)
Michael Sheen (Paul)
und viele Andere
Regie: Woody Allen
Drehbuch: Woody Allen
Musik: Stephane Wrembel
«Midnight in Paris»

Paris am Morgen ist entzückend, Paris am Nachmittag ist bezaubernd aber Paris bei Nacht ist magisch.

Gil Pender ist ein erfolgreicher Drehbuchautor in Hollywood. Doch eigentlich träumt er davon, endlich einen literarisch wertvollen Roman zu veröffentlichen. Gemeinsam mit seiner Verlobten Inez und deren Eltern verbringt er einen Urlaub in Paris. Das Paar trifft dort auf den alten gemeinsamen Freund Paul. Während Gil von dem rechthaberischen Intellektuellen zunehmend genervt ist, hängt Inez an Pauls eloquenten Lippen. Ihren zukünftigen Ehemann verspottet Inez als Träumer, denn Gil ist fasziniert von der Stadt und ihrer Vergangenheit. Am liebsten würde er die Zeit miterleben, in der Paris sich den Ruf als Kulturhauptstadt erworben hat. Er ahnt nicht, dass sich dieser Wunsch schon bald erfüllen wird. Eines Nachts macht sich Gil leicht angetrunken allein auf den Heimweg und steigt in ein geheimnisvolles altes Taxi, das ihn mitten ins Paris der 1920er Jahre bringt. Er sieht sich in ein fremdes Universum katapultiert: In eine Welt, in der Ernest Hemingway machohafte Reden schwingt, Pablo Picasso von der Kulturkritikerin Gertrude Stein klein gemacht und Scott Fitzgerald von seiner Frau Zelda in Frage gestellt wird. Dazu schwadroniert Salvador Dali über Rhinozerosse, während Luis Bunuel noch gar nicht weiss, wie man Filme dreht - aber Gil hat schon die Ideen dafür. Jede Nacht bricht der nun in diese für ihn reale Phantasie aus und verliebt sich in die Picasso-Muse Adriana.
Eine grosse Liebeserklärung von Woody Allen an Paris.

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Samstag
6. September
2014

 Stummfilm mit musikalischer  Begleitung
 ab 6 J.
Musik: Wieslaw Pipczynski (Pip)
Stummfilmabend für die ganze Familie

Stummfilm mit virtuoser Live-Pianobegleitung - ein sehr sinnliches Erlebnis, wie man es heute kaum mehr kennt.

Wir zeigen 3 - 4 Kurzfilme mit Live-Pianobegleitung von Pip (Wieslaw Pipczynski). Pip ist Lehrer an der Musikschule Gürbetal und war auch in der Band im letztjährigen Spektakel «Zyklop» in Biel dabei.

Klassiker aus der Stummfilmzeit mit Live-Klavierbegleitung

Es wird dunkel im Kinosaal, der Projektor surrt, das Bild flimmert schwarz-weiss über die Leinwand. Da setzt auch die Musik ein. In den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts begeisterten Stummfilme mit Figuren wie Charly Chaplin, Stan Laurel und Oliver Hardy ebenso wie Buster Keaton das breite Publikum. Pianisten am Klavier oder an der damals verbreiteten Kinoorgel begleiteten das Geschehen auf der Leinwand.
Die Kunst der Live-Begleitung von anno dazumal nimmt der Musiker Wieslaw Pipczynski wieder auf. Mit Klavier- oder Orgelmusik folgt er improvisierend der Dynamik und Bewegung des alten Stummfilms. Missgeschicke der Leinwandhelden werden ebenso hervorgehoben wie ihre liebenswerte Unbeholfenheit, Liebesglück und Liebesschmerz verdeutlicht und dramatisiert. Damit vermittelt er dem Publikum ein eindrückliches, nostalgisches Erlebnis aus den Anfängen der Kinozeit. Mit seiner Bild-Ton-Sprache berührt er auf wunderbare Weise das Publikum.

www.pipczynski.ch